Die gemeinsamen Technologien von LMT und Partnern ermöglichen die Integration von UAVs in den aktiven Flugverkehr, wie bei GOF 2.0 demonstriert wurde


Auf der GOF 2.0 Roadshow in Riga wurde gezeigt, dass sich Drohnen erfolgreich in den gemeinsamen Luftraum mit bemannten Flugzeugen integrieren lassen. Die Demonstration wurde von LMT, einem Mobilfunkinnovator und führenden Telekommunikationsbetreiber in Lettland, in Zusammenarbeit mit Latvijas Gaisa Satiksme (LGS), dem lokalen Fluglotsen, und dem GOF2.0-Konsortium durchgeführt.

GOF 2.0 ist ein EU-finanziertes Projekt, das sich auf die sichere Integration von unbemannten Luftfahrzeugen (UAVs) in den städtischen Luftraum konzentriert. LMT wurde als Mobilfunkanbieter für die Demonstration in Lettland ausgewählt, wo der Schwerpunkt auf der Integration von UAVs in städtische Gebiete für verschiedene Zwecke und der Rolle von Mobilfunknetzen, insbesondere der 5G-Abdeckung, dabei lag.

„Mobilfunknetze und 5G werden eine entscheidende Rolle bei der erfolgreichen Integration von UAVs in den gemeinsamen Luftraum spielen. Auf der GOF2.0 Roadshow in Riga möchte LMT demonstrieren, wie Mobilfunknetze die sichere Einbindung von UAVs in den allgemeinen Flugverkehr unterstützen können, indem sie UAV-zu-UAV- und UAV-zu-Boden-Kommunikation ermöglichen. Dies ist entscheidend für die Flugrisikobewertung und damit den erfolgreichen Einsatz von Drohnentechnologien.“

– Gints Jakovels, LMT-Innovationsleiter

„Die kombinierten Fähigkeiten des GOF2.0-Konsortiums werden an verschiedene Orte gebracht, um zu demonstrieren, wie es einen gleichberechtigten Zugang zum Luftraum ermöglicht und den Betrieb der städtischen Luftmobilität in einem komplexen Luftraum unterstützt“, erklärte Maria Tamm, GOF2.0-Projektkoordinatorin bei Estonian Air Navigation Companies ( EANS).

Während der Demonstration, die in der Nähe des internationalen Flughafens Riga stattfand, wurden vier Szenarien unter aktiven Flugbetriebsbedingungen durchgeführt:

  • Koordinierte Flüge der bemannten Luftfahrt und UAV auf dem Flughafen Riga
  • First Responder UAS-Einsatz in der Nähe des Flughafens Riga
  • Begehung einer Baustelle
  • Inspektion des Freihafens von Riga in RIGA CTR

Wie Maria Tamm, GOF2.0-Projektkoordinatorin bei EANS, feststellte, bestand das Ziel darin, zu demonstrieren und zu verstehen, wie einfach Daten und Systeme von Communications Navigation and Surveillance (CNS) und Aeronautical Info Handbook (AIM) sowie lokale unbemannte und bemannte Flugzeugbetreiber sind kann in die GOF2.0-Lösung integriert werden. Damit sollte die internationale Skalierbarkeit der U-Area-Architektur demonstriert werden. U-space ist ein Ökosystem, das eine sichere Integration von Drohnen ermöglicht.

Um zu berechnen, wo ein unbemanntes Luftfahrzeug (UAV) sicher außerhalb der Sichtlinie (BVLOS) fliegen kann, wurden die Mobilfunknetzdaten von LMT in die AirboneRF-Plattform von Dimitor integriert.

„Die Digitalisierung des Luftraums und die Automatisierung der Prozesse legen den Grundstein für BVLOS-Drohnenoperationen. Dies haben wir zusammen mit LMT bei GOF 2.0-Versuchen in Lettland demonstriert, indem wir AirborneRF zur Analyse der Luftraumkonnektivität und des Bodenrisikos eingesetzt und die erforderlichen 4G/5G-Netzwerkdaten von LMT nahtlos mit U-Area ausgetauscht haben.“

– Thomas Wana, CTO & Mitbegründer von Dimetor

Die Demonstration wurde vom GOF 2.0-Konsortium, LMT, Latvijas Gaisa Satiksme (LGS), METRUM, dem Staatlichen Feuerwehr- und Rettungsdienst der Republik Lettland und AirBaltic Coaching organisiert. Demonstrationen der Verwendung von GOF 2.0-Drohnen werden in Zusammenarbeit mit dem Comp4Drones-Projekt durchgeführt.

Über LMT

LMT ist ein Mobilfunkbetreiber und Marktführer in Lettland und gehört derzeit zu den effizientesten mobilen Datennetzen der Welt. Als Marktführer bringt LMT seine Experience in erfolgreiche Kooperationen mit internationalen Organisationen, staatlichen, akademischen und Begin-up-Ökosystempartnern ein. LMT glaubt, dass die Zukunft rein mobil sein wird, und baut bahnbrechende Lösungen auf der Grundlage modernster drahtloser Technologie.

Über GOF 2.0

GOF 2.0 ist ein internationales Projekt zum Testen der gemeinsamen Luftraumarchitektur überlasteter Lufträume. Durch die Organisation von Drohnen-Testflügen zielt das GOF 2.0-Konsortium darauf ab, ein tieferes Verständnis des einheitlichen Luftraums zu schaffen, in dem unbemannte und bemannte Flugzeuge gemeinsam operieren.

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